AKALOTZ

Hinter Akalotz verbergen sich Thorsten (Vocals, Produktion, Synthie´s), Nico (Live Drums) und Mario (Live Keys) aus Kaiserslautern. Nachdem die drei schön längere Zeit Experimentell mit Dark und EBM Sounds Musik machten enstand 2008 die Idee zu Akalotz.

Akalotz ist harter Electro zwischen EBM und Industrial. Die Shouts von Thorsten runden das ganze ab zu einem kleinen Magenhammer der erstmal verdaut sein will. Düster, Kalt und unbehaglich kommen die Texte daher und verursachen neben dem dringlichen Wunsch den Fuß auf den Boden zu stampfen auch das Bedürfnis mehr von dem Stoff in seinen Gehörgang blasen zu müssen. Die beiden sind auf dem Weg ein Release Album zu erstellen und bei Labels vorstellig zu werden, daher ist leider Soundmäßig Online nicht sehr viel zu finden. Das wenige allerdings was da ist, Holla alte Electro Braut das weckt geheurlich Verlangen nach mehr. Leute behaltet Akalotz im Auge, besser noch im Ohr. Ich bleib dran sobalds neues gibt Hier!

My Akalotz Shirt

My Akalotz Shirt

Mit meinem Akalotz Shirt kam eine CD mit. 6 Tracks der aktuellen Demo 2013. Da sich bei den Jungs eh gerade so einiges tut der perfekte Anlass was über die Demo zu sagen und Erfreuliches aus dem Hause Akalotz zu berichten.

Wollen wir erst mal auf die Demotracks eingehen die da wären.

  1. Headcrash
  2. Time to Destroy
  3. BCB
  4. Blood Pressure
  5. Bounce Effect
  6. Lust of Power

Bei dem warmen Wetter kommen die 6 Titel angenehm Kalt und Düster in den Vocals daher. Akalotz macht klanglich keine Experimente die Richtung ist klarer Roots EBM, eher Downtempo Beats die zum Marschieren einladen. Aber auch Freunde der engen Tanzflächen sprechen die Akalotz Beats ganz klar an. Mein derzeitiger Favorit ist Bounce Effect Klasse Track der alles hat, wechselnde Drums, sphärische Synthie Lines einfach Old School. Ich glaube Akalotz wird seine Hörer und Fans finden. Samples gibts natürlich auch, allerdings nicht so viel und verschlungen wie bei anderen Bands, Container 90 etc. , sondern eher Punktuell um das Thema eines Tracks heraus zu stellen oder die Stimmung zu untermalen.

Mega Erfreulich ist natürlich das es Akalotz gelungen ist ein Label für sich zu Gewinnen so das einem baldigen Release nichts mehr im Wege zu stehen scheint. Ich wünsche den Jungs alles Glück was die Verträge angeht, einen schönen Auftritt auf dem Familientreffen und das sie sich da in die Herzen der Gemeinde spielen mögen.

Shift to Evil

Shift to Evil

Shift to Evil

Shift to Evil hat ja etwas Anlauf gebraucht um ins Finale Scheibchen zu münden, was der ganzen Sache nur gutes brachte. Jeder wünscht sich sein Endprodukt ordentlich gemastert und abgemischt in den Shops zu wissen. Von daher hab ich mit dem Review so lang gewartet bis ich die Finale Version im Player hatte. Ich verfolge Akalotz ja nun von Beginn an, und da ist ja einiges an Wandel vollzogen worden. Zu einem Personell und zum zweiten wurde auch noch heftig am Sound geschraubt wenn man die ersten Demos und Raw Versionen mal heranzieht. Das Finale ist endlich die Essenz dessen was Akalotz angestrebt hat.

Im Digipack als CDr kommt sie daher, sieht hinten und vorn gut aus aber das soll Nebensache sein. Wichtig ist was passiert wenn man sie zum laufen bringt. Da viele von euch Akalotz schon Live erlebt haben sind viele der Titel einigen schon im Ohr. Allerdings ists auf der Scheibe Studioqualität, die Shouts, Sounds sehr Ausgewogen. Ihr werdet einige Tracks nochmal ganz neu Entdecken. Als Beispiel möchte ich hier mal Lust of Power hernehmen. Neben den eingängigen Sequenzen und typischen minimal Shouts ist an Effekten noch einiges hinzugekommen was den Gesamtsound Ausgeglichener und Harmonischer macht. Es ist wie viele erwartet haben ein Album das sich absolut zwischen EBM / Dark Electro Anleihen bewegt. Eine Mischung der Akalotz ein ganz eigenes Gesicht verpasst. Keine Beatrasende Sache, keine Basswuchtigen Dinge. Klarer Sound der wohlig im Gleichtackt kommt und das Thema Monotonie im Sound bedient. Langweilig ist es deswegen bestimmt nicht. Es ist mal n eigener Ansatz an seinen Sound heran zu gehen und die regelmäßig gut gefüllten Tanzflächen geben Akalotz in dem Fall auch absolut Recht. Den Ansatz zu verfolgen Sounds like the 80´s aufzunehmen und in das Hier und Heute zu transportieren ist ne gewagte Sache und dazu muss man stehen. Sie gehen hier absolut keine Kompromisse ein und bleiben dem Schema auf der gesamten Scheibe treu. Tracks mit viel Fläche, die getanzt werden wollen. Alle Daumen Hoch Klasse Teil!

Shift to Evil

Shift to Evil

  • 01 Headcrash
  • 02 Time to Destroy
  • 03 Body Crushed Bones
  • 04 Lust of Power
  • 05 Shift to Evil
  • 06 Blood Pressure
  • 07 Where Are You From
  • 08 Play and Command
  • 09 Bounce Effect
  • 10 Rise and Fall
  • 11 Trust
  • 12 Bring Me Down
  • 13 Blood Pressure (Invasion Of Female Logic Remix)
  • 14 Body Crushed Bones (SadoSato Remix)

and Stomp in to the Pit

Das man auch mal anders kann zeigt Bring me Down starke Vorwärtsnummer mit stampfenden Bässen und verzerrter Voice die ordentlich Aggression raus lässt. Im gesamten haben sich die Tracks absolut Entwickelt, der Studioschliff war genau das was noch fehlte um Akalotz ein hörbares Gesicht zu geben. Wieder sind es die kleinen Projekte und Labels die hier Szene bereichern. Der Live Plan von Akalotz schwillt auch immer weiter an was den Sound ordentlich herum kommen lässt. Kaufen sage ich! Wenn man Bring me Down betrachtet bin ich gespannt auf das was da noch kommt….Aggressiv steht Akalotz auch sehr gut von daher Freue ich auf mehr.

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