Dive – Underneath

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The-E-Blog | U. Rudolph

Dirk Ivens Urgestein der Dark Electro Szene und immer noch treibende Kraft in diesem Genre. Es verlangt einem schon bald Respekt ab, nach 35 Jahren aktiven Bühnen Jahren mit mehr als nur einem Projekt. Ein Mann der Minimalismus auf der Bühne zum Markenzeichen und Kult erhoben hat und durch seine Charismatische Bühnenpräsenz allein den Flair seiner Shows ausmacht. Strobo Gewitter, ne Video Animation im Hintergrund das reicht um ein Dive Konzert einmalig zu machen. Es ist nach wie vor Beeindruckend ihm zu zu sehen, zu hören und seine Shows aufzusaugen. Seit 1990 existiert Dive und Underneath ist 2017 der Anlass eine Release Tour unter selbigen Namen abzuhalten. Einen Livebericht dazu findet ihr auch schon hier. Psychobat war so freundlich für den E-Blog zu berichten.

Es hat halt Klasse… Kaum auf Play gedrückt lehnt man sich zurück und lässt sich von Dirk in kalte, verzweifelte Welten voller Disharmonie und Zwiespalt entführen. Innere Kälte macht sich breit und Underneath der Titeltrack geleitet langsam in ein unangenehmes Dunkel. Far Away weckt dann den düsteren Bewegungsdrang in Dir denn stehen bleiben ist keine Option. Herrliche Drum Sequenzen und eindringliche Vocals in typisch verzerrter Art leiten dich durch einen Track der Body on Body abgetanzt werden will.

Diesem Wohlgefühl setzt Sacred Skin ein Ende, wie ein rostiges Messer spaltet es dein Hirn und füllt die Zwischenräume mit Verzweiflung und Angst. Treibender Track der auf einfache aber klare Sequenzen setzt und dich dabei vor sich her treibt. Brachial und doch gleitend…Die große Kunst des Dark Electro.

Kaum 3 Tracks gelaufen und man spürt sie wieder, die alte Vertrautheit zu einem Künstler der auch nach so vielen Alben die man kennt…Nicht Langweilig wir. Sofort verspürt man das Verlangen sich vor eine Bühne zu stellen und das ganze als Live Erlebnis in sich auf zu nehmen… Mit ein paar tanzenden Fans an der Seite die wohl schönste Art Dive zu hören….

Die Qualität spricht wieder mal Bände, sauber Ausproduziert, nicht Überfrachtet, klare Line auf dem ganzen Album. Auf das wesentliche Konzetrieren, es verdichten und zu einer Klangwelle werden lassen. Aber großes Können zeichnete und zeichnet Dirk Ivens nun mal aus.

Im ganzen wieder sehr schwere ware, die auf der Seele lastet, Emotionen transportiert und Bilder enstehen lässt im Kopf wenn man sich genügend Zeit nimmt und Eintaucht in Underneath. Eben dieses wandeln auf der Klinge, dieses sein zwischen Leben und Abgrund, die existenz des Nichts… Auf rasende Angst folgt unheimliche Stille die nicht minder schwer zu ertragen ist, da sie drückend und Einschüchternd ist… Diese Tiefe erzeugen nur wenige Künstler so Intensiv.



Dive - Underneath

Dive – Underneath



  • 1. Underneath

  • 2. Far Away

  • 3. Sacred Skin

  • 4. Let Me In

  • 5. From Behind

  • 6. Something

  • 7. Howling Ground

  • 8. A Man Came

  • 9. Melt

  • 10. I Want You



A Man Came ist einer dieser Stillen, Erdrückenden Momente. Für mich einer der stärksten Tracks mit, absolut Minimal und über zwei Zeilen Text wird eine Tiefe generiert die einen Frösteln lässt.

Fazit: Auch Underneath ist wieder genau das was der Dive Fan will. Dirk Ivens Pur, Kraftvoll, Energetisch geladen. Eine weitere Scheibe die sich anlehnt an die Vorgänger und im zusammenspiel Dive ergeben. Als Fan sage ich KAUFEN!

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Livefotograf, 360° Video Fanatiker, Blogger, Webmaster & Designer des E-Blog. Wenn ihr mich auf Konzerten irgendwo seht keine Scheu quatscht mich an 😉

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