Akalotz – Confront

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Anno 2017 ist es soweit und Akalotz hauen ihr zweites Album unter die Massen. Nach reichlich Bühnenzeit in allerlei Ländern und ordentlich gedrängel in vielen Clubs. Viele sagen endlich das hat viel zu lange gedauert… Sehe ich anders es kommt nicht auf die Masse an bei nem Release sondern auf den Inhalt und die Qualität. Entwicklung braucht Zeit, man will ja auch neues Equipment einsetzen auf nem Album etc. Diese Zeit ist aber genau jetzt Reif um uns Confront vor die Omme zu knallen.

Erschienen bei Electro Aggression Records, einem kleinem aber immer mehr mehr Ernst zu nehmendem Label.

Das Austoben auf allerhand Europäischen Bühnen hat den Jungs hörbar gut getan denn im Sound hat sich einiges getan. Breitere Soundscapes, mehr tiefe, mehr Spiel mit Drums und Percussion Elementen. Wesentlich reifer als der Vorgänger Shift to Evil. Dazu Thorstens programmatische Shouts die selbst in Melodiöse Ansätze ordentlich Disharmonie und Rauheit bringt.

Im ganzen also schon mal ne ordentliche Packung die an so vieles Erinnert in ihren Farben das sie unbedingt gehört werden will.

Orange is Black

Den Ohrwurm Orange is Black muss ich euch ans Herz legen. Ne Nummer die ordentlich durch die Wand geht, Druckvoll die Stiefel beschwingt und effektvoll Dir die Falten aus dem Arsch zieht. Nur ein Beispiel was euch auf Confront erwartet. Es ist Abwechslungsreicher als StE , es ist frischer und mit 21 Tracks ne Rappelvolle Kiste. In die Remix Section haben sich auch nur feinste Zutaten eingetragen. Plastic Noise Experience, kFactor, à;GRUMH!,Serpents um nur einige zu nennen.

Confront

Confront

  • 1. Man on the Run 02:44
  • 2. Take like a God 04:01
  • 3. Warzone 03:59
  • 4. Rapt Tears 03:11
  • 5. Ages of Sorrow 03:21
  • 6. Canting Monger 03:50
  • 7. Awake the Force 04:00
  • 8. Orange is Black 02:59
  • 9. Mad Mind 03:59
  • 10. Confront 03:32
  • 11. Maverick Safety 03:29
  • 12. Nothing Between Us 02:26
  • 13. No Signal Response 03:53
  • 14. Escalate to Dominate 03:18
  • 15. Mirage over Limit 04:23
  • 16. Exit 03:06
  • 17. Canting Monger (Serpents Remix) 03:29
  • 18. No Signal Response (Nuclear Remix by Plastic Noise Experience) 03:50
  • 19. Rise and Fall (PYRROLINE Remix) 03:52
  • 20. Confront (à;GRUMH! Remix) 04:17
  • 21. Mirage over Limit (kFactor Remix) 04:52

Sie werden also nicht müde an ihren Sounds zu feilen, das Equipment anzupassen und keinesfalls stehen zu bleiben. Confront zeigt deutlich auf das bei Akalotz ordentlich Bewegung ist, man nicht an altbackenem festhält sondern immer ein Ohr und Auge hat den Akalotz Sound in seinen Wurzeln zu behalten aber drum herum Zeitgemäße Electronic zu liefern. Wobei man zeitgemäß hier mehr auf unsere also die Old School Electronic beziehen muss… Die Uhren der anderen laufen viel zu schnell… 😉

Es ist also von allem was dabei Druckvolle EBM Stomper Nummern. Energie geladene Tanzflächenbrecher und düstere, kalte Frostware. Die Bandbreite in der sich Akalotz bewegen wird also hörbar breiter und lässt die Aussage zu das das dritte Album dann irgendwann nur noch besser werden kann.

Confront hat jetzt schon alles um in den Clubs die Tanzflächen zu füllen, ich denke in den ein oder anderen Charts werden wir sie auch wieder finden.

Zu den Remixen wäre zu sagen… Wo PNE drauf steht ist PNE drin absolut Klasse der Nuclear Remix von No Signal Response. Serpents haben sich Canting Monger vorgenommen und auch dieses Endprodukt solider Maschinenarbeit verdient das Prädikat Spitzenklasse.

Bleibt nur eins zu sagen… Besorgt euch die Scheibe!

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Live Fotograf, 360° Videofreak Webmaster des E-Blog Musik und Promo Abteilung bei (((EBM Radio)))

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