Finkseye


Finkseye ist Musik zwischen Dark Elecro, Experimental und Synthie Pop. Der Sound ist Kühl, Depressiv eher sphärisch und vermag einem beim Hören schnell zu Fesseln. Finkseye hat etwas von guter Filmmusik, baut Spannungsbögen auf und Henriks meist gesprochenen Textpassagen verleihen dem Sound manchmal was Surreales. Suzi die Femal Voice die auch schon bei Struma zu hören ist verleiht einigen Tracks auch hier ihre Stimme und sorgt Stimmungsmäßig für weiteren Tiefgang. Henrik Fink Nillsson startete das Projekt 1995 als Mirror zu seinen Kunst und Design arbeiten. 1996 kaufte er sich einen Synthesizer und er verspürte die Lust Konkreter an diesem Projekt zu arbeiten und verfasste die ersten zusammenhängenden Stücke und nutze fortan Finkseye als Projektnamen für seine Musik. Es dauerte bis 2001 bis er sich soweit fühlte ein erstes Album zu erstellen das den Titel “a Sample to much” trug. Ein Album das zu großen teilen aus Samples andrer Künstler bestand. Nach “A Sample to much” zog es Henrik mehr in die Dark Electro und Space Electro Ecke. 2005 kam dann Überraschend die Anfrage eines Kanadischen Filmemachers ob Henrik nicht Musik zu einem Film Produzieren würde, und er sprang auf das Projekt auf. Der Film an sich war ein kleiner reinfall aber Henrik lernte dadurch sehr viel über die Prozesse solcher Unternehmungen. Der Filmemacher nutze noch weitere Finkseye Tracks für einen zweiten Film der etwas besser Abschnitt.. Gleich eines Vorweg an der Musik lag es mit Sicherheit nicht.

  • A sample too much 50 CD´s
  • Fluffy toys & ostrich songs 20 CD´s
  • Ego trIp 20 CD´s
  • Portatone madness 50 CD´s
  • Skeletons uncovered compilation 50 CD´s
  • Unique 50 CD´s
  • Music & forms ep 20 CD´s
  • Patterns 20 CD´s
  • The greyish dotted white label promo cd ep 10 CD´s
  • The long play cd ep 20 CD´s
  • A descent into analogue space 50 CD´s
  • Corrodes Hopes EP
  • Deadweight

Die Musikalischen Einflüsse von Finkseye sind Massive Attack, Front Line Assembly und Kraftwerk., das hört man auch eindeutig heraus. Anfangs rein Instrumental setzt Henrik jetzt seine Stimme in fast allen Tracks ein. Wer Musik mag die in keine rechte Schublade passt sondern verschiedenste Einflüsse und Einschläge nutzt, dabei was eignes erschafft…der sollte mal Finkseye hören. Dark, Sphärisch, Kalt und dennoch sehr viel Emmotion im Sound.

Deadweight

Na das nenne ich mal eine Entwicklung und Wandlung des Schwerpunktes. Nachdem Henrik “Fink” Nilsson zusammen mit Palle Dahlgren mit Struma in der EBM Szene und darüber hinaus Achtungserfolge einfahren konnte ist es jetzt das langjährige Soloprojekt von Henrik das Wellen schlägt. Finkseye is back und das Gewaltig. Deadwight ist das erste Release von Finkseye auf einem größerem Label und zwar Razgrom Music ne Unterkompanie von Out of Line.

Soll heißen Finkseye ist nicht neu und schon gar nicht Unerfahren. Ob er sich an Soundtracks für alternative Filmprojekte oder an der Mischung aus Fotografie und Musik versuche ist egal… Alles diente dazu den Finkseye Sound zu definieren, zu finden und auf Deadweight zum Finale zu treiben.

Finkseye
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  • A sample too much 50 CD´s
  • Fluffy toys & ostrich songs 20 CD´s
  • Ego trIp 20 CD´s
  • Portatone madness 50 CD´s
  • Skeletons uncovered compilation 50 CD´s
  • Unique 50 CD´s
  • Music & forms ep 20 CD´s
  • Patterns 20 CD´s
  • The greyish dotted white label promo cd ep 10 CD´s
  • The long play cd ep 20 CD´s
  • A descent into analogue space 50 CD´s
  • Corrodes Hopes EP
  • Deadweight

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Da ich mich mit Henrik bereits lange über sein ganzen Schaffen Unterhalten habe weiß ich das da enormes Potential ist und Deadweight dieses auch gebührend zum tragen bringt. Auch hier wieder ein Genremix der sich allem bedient was dichte Atmosphäre schafft und eindringlich ins Ohr geht. Anleihen aus Industrial, EBM, Electro-Pop verwoben, einen Spritzer Cold-Wave dazu, und geprägt von Henriks kühler Stimme machen Deadweight aus. Kein leichtes Album, es fängt dich mit dem Intro ein und lässt dich dann nicht wieder so schnell von der Angel. Der Track Deadweight legt dir erstmal ordentlich Blei in den Magen und befüllt dich mit sattem Sound. Die Vorbereitung für einen musikalischen Film der allen Höhen und Tiefen hat die ein guter Roadmovie brauch. Wozu vielen der Mut fehlt ist auf Deadweight zu finden reine Instrumentale, werden einige sagen das zieht ein Album künstlich in die Länge… Ich sage, Nein es passt wunderbar zum Kontext bringt zu den düsteren Elementen etwas Farbe und Licht. Mal treibend mal sphärisch oder beides zusammen. Adrenalin Drive ist dafür ein gutes Stück, langsames, sphärisch düsteres Intro aber ab ca 1:14 min platzt das Ding zu ner Beattreibenden Nummer und die Sequencer schleifen die Dielen glatt. Anspieltipp! Aber davon gibt es ne ganze Menge Deadweight natürlich, der Titeltrack, der die Stimmung des Albums sehr gut wieder gibt.

Deadweight

Deadweight

  • 1 Hellwalker (Intro) 01:45
  • 2 Deadweight 04:36
  • 3 A Broken State 03:16
  • 4 The Stalker 03:18
  • 5 This Is What You Get 04:09
  • 6 Slipping Away 04:39
  • 7 Beryllium Blue 04:54
  • 8 Adrenalin Drive (Electromix) 03:52
  • 9 Steal (Leaether Strip Cover) 03:32
  • 10 Death Optimal 04:11
  • 11 Psychotic 03:27
  • 12 The Future (Feat Suzy VP) 04:06
  • 13 Mind’s Eye 04:08
  • 14 End Theme 03:31
  • 15 Deadweight (Lennies Drum Inferno Mix) 04:36
  • 16 Adrenalin Drive (Heavymix) 03:52
  • 17 Adrenalin Drive (Man-009 & Textbeak Remix) 04:57

Ihr müsst unbedingt hören Deadweight und den Lennis Drum Inferno Mix davon. Und wenn ihr schon dabei seit gleich bitte noch A broken State,Adrenalin Drive plus den Man-009 & Textbeak Mix, The Future,Beryllium Blue. Ganz schöne Dichte, aber das ganze Album nötigt einen nicht einmal zum weiter drücken. Ein bsolut gelungenes Scheibchen, das wieder in keine Schublade passt. Genau richtig hier damit.

Corrodes Hopes

Wunderschön Zeitlos macht sich Finkseye mit Corrodes Hopes auf den Weg uns eine EP zu präsentieren die im Umfang fast ein Album sein könnte. Zwischen Ambient, Electropop und Since-Fiction Sounds bewegt sich Corrodes Hopes eher im Downtempo und lädt zum Sphärischen Lauschen und Treiben lassen ein.

Corrodes Hopes ist das neueste Wer von Finkseye dessen gar nicht so kleine Discographie ihr auf der Bandpage nach lesen könnt. Konsequent verfolgt er den Weg mit seinen Tracks kleine Bilder zu zeichnen von Gefühlen und Situationen. Minimalistisch und mit weicher Stimme wird Titel für Titel eine kleine Wanderschaft. The Stalker beginnt den Reigen mit fast gesprochenen Vocals. Ein Track der weder Alt noch Modern anmutet sondern seinen ganz eignen Stil schreibt. Finkseye ist eines der wenigen Projekte das man klar überall heraus hört. Es sind nicht die Sounds es ist die Art wie alles zusammen gefügt, verarbeitet und mit Vocals zu einem ganzen gefasst wurden. Gleich der nächste Track Döden Optimal zeigt das er auch ganz auf Struktur wie Beats verzichten kann und einen rein aus Sphäre und Stimmung basierenden Track kreieren kann. Nicht wuchtig und laut sondern langsam und weich ist die Devise des ganzen. Kühl, Düster, Unangenehm im ganzen ein Herrlicher Titel.

Anspieltipp 3 soll Domination Game sein. Schneller und etwas mehr Richtung EBM gehend. Corrodes Hopes ist also keinesfalls Langweilig, sehr Abwechslungs und Facettenreich aufgestellt. Nich to much sondern die Ausgewogene Wahl der Mittel machen die EP zu einem Hörerlebnis für Menschen die gute Elektronische Musik mögen die Inhaltliche Tiefe nicht missen wollen. Einer meiner Favoriten ist Blue Machinery absolut Sphärische Nummer die etwas nach Since-Fiction klingt und dennoch wunderbar im hier und jetzt verweilt. Musik zum runterkommen, Nachdenken und Abschalten. Henrik ist für mich ein absolut Talentierter Musiker der mit Electronica mehr als nur umzugehen weiß. Er lässt aktuelle Trends absolut außen vor und macht auf Corrodes Hopes den Sound zum Programm den er hören will. Elemente aus den 80zigern, 90zigern machen die EP zu nem kleinen Leckerbissen. Wer kann…Kaufen!

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