Klutæ – Black Piranha

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Es ist ja schon ne Weile zu haben aber da ich CD´s und Zeug am liebsten auf Konzerte kaufe habe ich mit der Scheibe gewartet bis zum Familientreffen. Da Klutae ja auch im Line-Up war gleich die Chance einige der Tracks wie The Wire And The Cuffs live zu erleben. Wie das ausschaut könnt weiter unten in einem der 360° Momente vom FT sehen.

Was 1992 als Klute begann und durch eine Namensgleichheit in Klutae endete ist ja nun absolut nichts unbekanntes und der Name dahinter als Urgestein wohl bekannt. Alle Jahre mal unternimmt Claus Larsen mit Klutae mal Ausflüge in den EBM Sektor und tobt sich auch dort in voller Bandbreite aus. Mal Old School lastig, mal New Beat Hämmer, aber auch mal Ruhig und in sich gekehrt.

1992 Excluded – Zoth Ommog

2006 Hit’N’Run – Alfa Matrix

2011 Electro Punks Unite – Not On Label (Klutæ Self-released)

2012 EXEcution – Emmo.Biz Records

2017 Black Piranha – ‎Læbel

Du möchtest Dich mal als Innenarchitekt versuchen? Nimm Black Piranha und ne gute Stereoanlage. Das räumt deine Wohnung und die des Nachbarn gleich mit um. Claus kennt diesmal keine Gnade und bringt ordentlich Härte ins Spiel. Schnelle Tracks, wuchtige Bässe und Shouts das sich dir die Nackenhaare freiwillig zum Flat legen.

Junge was macht der Dampf im Kessel und gleich der zweite Track Submission zwingt dich genau dieses Gefühl des Zwangs, des sich zu Unterwerfen müssens 100%tig nachzuempfinden. Der Track zwingt dich zu Tanzen, zu Stompen, Hindernisse zu missachten und im Weg stehende Personen sanft beiseite zu checken. Also nichts was man im Supermarkt auf den Ohren haben sollte der daraus entstehende Pogo mit anderen Menschen könnte Fragen aufwerfen und die Security auf den Plan rufen.

Kaum hast Du Dich der Fesseln und Ketten entledigt wartet der Insect King auf Dich um dir erneut mit der Keule den ein oder anderen Knochen zermahlen zu wollen. Ruhe ist nicht es geht genauso stampfend weiter. Wie eine Heuschrecken Plage legt sich der Track in deine Wohnung und du wirst wirbeln das Viehzeug tot zu trampeln.

Kaum hast Du das erledigt musst Dich irgendwo in Deckung werfen. Mit Bombs überkommt dich ein Stahlhagel bei dem nur die Mutigen die Deckung verlassen sollten. Im Tiefflug und sehr Zielsicher lädt Claus nen Teppich über Dir ab der dein Inventar neu verteilt.

Ihr seht schon ich habe erst 3 Tracks etwas beschrieben und es zeichnet sich was für Brett Black Piranha geworden ist. Er wird nicht müde die Szene mit seiner ganzen Breite an Sounds zu verwöhnen und daraus etwas stimmiges zu machen. Keinen Funken Altersmilde? Nein! Noch mal vollen Body durch die Wand, Vollgas vor die Fresse und mit nem Dirty Smile an dir vorbei.

Dirty irgendwie das richtige Wort für diesen Output, hart wie der Asphalt im Winter, dreckig wie ein Bolzplatz in der Sommerhitze. Direkt wie ein Dampfhammer.

Black Piranha

Black Piranha

  • 1 The Wire And The Cuffs 2:40
  • 2 Submission 3:57
  • 3 Insect King 4:48
  • 4 Bombs 4:05
  • 5 Panic Is Bliss 3:27
  • 6 Romania 5:03
  • 7 Wake Up The Punks 3:36
  • 8 Belly-Up 4:03
  • 9 To Be 4:47
  • 10 We Breed 4:15
  • 11 O.H.C.Y.S.P 5:11
  • 12 Fucking Parasite 4:31
  • 13 Burning Berlin Featuring – Needle Sharing 4:42
  • 14 The Wire And The Cuffs (SPARK! RMX)3:02

Wie oben erwähnt The Wire And The Cuffs im 360° Take und die Reaktionen der Hörer davor. Mehr muss dazu glaub ich nicht sagen. Der Gig war Hammer und Druckvoll wie immer.

Erst Romania schafft so etwas wie Ruhe aber diese Schwer, Bleiern und kaum zu ertragen. Dichte Atmosphäre, düstere Stimme und Eiseskälte. Wie ein rostiger Löffel der in dein Fleisch getrieben wird fühlt sich Romania an.

Wake Up The Punks ist dann gleich wie der Titel sagt ein Weckruf der gnadenlos vorwärts treibt. Kontroverse im Text zeichnet Claus hier mal wieder aus aber das wandeln auf schmalen Grat ist ihm ja absolut kein unbekanntes Ding.

So könnte ich bis zum Ende weiter machen und darüber hinaus noch weiter schwelgen. Da liefert er nach längerer Pause mal eben eines der härtesten und treibendsten Scheiben des Jahres bis jetzt ab. Die Clubs dürften es feiern denn es garantiert Literweise Schweißabgabe.

Ein Spark! Remix von The Wire and The Cuffs und ein Feature mit Needle Sharing, das auf den Namen Burning Berlin hört, findet ihr zusätzlich noch. Beides sei euch ans Ohr gelegt.

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