Kreign – Neues aus den Staaten

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Nachrichten aus den USA sind ja derzeit eher zum Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Zeit ein paar News zu bringen die dazu führen das ihr mit dem Stiefel auf den Boden stampft und das aus reiner Verzückung. 

Wer ist Kreign?  Ryan Hutman und Xiån Austin stecken hinter diesem Projekt. Seit 2010 basteln sie bereits an Sounds und Tracks dazu. Ihr eigener Anspruch ist es, in eure Schädel zu bohren und Tanzflächen zu verwüsten. 

Seit kurzem sind sie bei Dark Dimension / Scanner unter Vertrag und ihr erstes Album soll im Herbst diesen Jahres dort erscheinen.  Da ich die Woche mal wieder Zeit hatte intensiver in Musik zu hören, lauft schon einige Tage bei mir was auf Bandcamp dazu zu finden ist. 

Online ist derzeit das Debut Kreign. Ob es genau so als Hardware zu haben sein wird, wird sich zeigen. Es lässt auf jeden Fall aufhören, denn so viel, echt stimmiges kommt selten übern großen Teich.

Drückst du auf Play, erwartet dich als erstes ein gewaltiger Shitstorm, treibende Beats, reißende Lines, Druck im Bass. Der Sound ist klar, die etwas härtere Gangart, angelehnt an gute alte Old School Qualitäten. Verzerrte Shouts die die Tiefe bringen und, was mir hier gut gefällt, die Elemente im Hintergrund die Atmosphäre bringen. 

Da schwingt schon mal ne Menge mit, Wut in Noten, Aggression in den Synthies. Disco-King wirft mal einen Blick auf die Öberflächliche Clubszene der heutigen Zeit. Schneller Sex, maschinelles Flirten und Gruppenzwang plus alle Nebeneffekte. Absolut Tanztaugliche Mid-Tempo Nummer.

Aber gleich mit Lost Purposes gibt Kreign wieder Gas. Gut ausgefeiltes Intro leitet ne echt tanzbare Nummer ein. Herausheben muss man ganz klar die Synthies hier, Samples sitzen. Wie schon bei Shitstorm sind auch hier die Elemente im Hintergrund on Top. Handwerklich absolut reif. Treibender EBM Sound, der ne Menge mit liefert im Gewand. 

Das sie auch rein Instrumental und Sphärisch können zeigt Dismembered Quietly. Und, leider, auch nicht mehr Bestandteil eines jeden Release. Ich mag reine Instrumentals sehr und jenes hier ist gut gelungen.

Da kommt also was feines auf uns zu im Herbst. Haltet also mal die Augen offen bei:

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